ADHS-Nährstoffe

von | Sep. 2, 2026

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Kurz, aber wichtig: Medizinischer Hinweis (Haftungsausschluss)

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Sonja Ilitz | HPU-Kids

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Hallo, ich bin Sonja Ilitz: Spezialistin für HPU, Hypnose­therapeutin und Heil­praktikerin: Ich begleite dein Kind zu einem erfüllteren Leben. Seit ich 2006 meine Naturheilpraxis eröffnet habe, ist es mir eine Herzensangelegenheit, vor allem Kindern zu helfen. Als Heilpraktikerin und Hypnosetherapeutin konnte ich genau das seither. Ich durfte schon viele Familien dabei begleiten, die Herausforderungen des Alltags mit einem ganzheitlichen Ansatz zu meistern.

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Konzentrationsschwäche, Zappeligkeit und impulsives Verhalten gelten als klassische ADHS-Symptome bei Kindern, doch sie können ebenso aus einem Nährstoffmangel entstehen. Ein Mangel an Eisen, Magnesium, Zink oder Omega-3-Fettsäuren kann ADHS-ähnliche Symptome auslösen oder verstärken und lässt sich gezielt per Bluttest abklären. Ersetzen kann eine gesunde Nährstoffversorgung eine fachärztliche ADHS-Diagnostik damit trotzdem nicht.

Mutter begleitet Kind mit Schulranzen Alltag mit Schulangst bei Kindern

Für dich als Elternteil ist das erstmal eine gute Nachricht: Bevor du dich mit deinem Kind auf einen langen diagnostischen Weg begibst, lohnt sich ein Blick auf das, was im Körper messbar ist. Gerade weil ADHS-Diagnosen in den letzten Jahren spürbar zugenommen haben, wird die Frage drängender, welche körperlichen Ursachen mitspielen können und wie du sie von echten ADHS-Symptomen unterscheidest.

Drei Zahlen zeigen, warum sich der genaue Blick lohnt, bevor du vorschnelle Schlüsse ziehst:

  • 5,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland waren 2024 medizinisch mit einer ADHS-Diagnose versorgt.

  • Mehrere Studien finden bei Kindern mit ADHS signifikant niedrigere Eisen-, Magnesium- und Zinkwerte als bei Vergleichsgruppen.

  • Ein Bluttest auf Ferritin, Zink oder Vitamin D kostet als Selbstzahlerleistung oft nur wenige Euro pro Wert

Welche ADHS-Symptome können auch durch einen Nährstoffmangel entstehen?

Unruhe, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit und Schlafprobleme können sowohl bei ADHS als auch bei einem Mangel an Eisen, Magnesium oder Zink auftreten, weil alle drei Nährstoffe direkt an der Reizverarbeitung im Gehirn beteiligt sind. Genau diese Überschneidung macht die Unterscheidung im Alltag so schwer, denn ein Kind, das sich nicht konzentrieren kann, zeigt äußerlich dasselbe Bild, egal ob die Ursache neurobiologisch oder ernährungsbedingt ist.

Typischerweise tauchen bei einem Mangel zusätzlich Anzeichen auf, die bei ADHS eher untypisch sind: blasse Haut und schnelle Erschöpfung bei Eisenmangel, Muskelzucken oder Wadenkrämpfe bei Magnesiummangel, häufige Infekte oder schlechte Wundheilung bei Zinkmangel. Wer diese Begleitsymptome im Blick behält, bekommt einen ersten Hinweis darauf, ob es sich lohnt, den Nährstoffstatus checken zu lassen, bevor eine ADHS-Abklärung beginnt.

Wie viele Kinder in Deutschland sind aktuell von ADHS betroffen?

5,2 Prozent der 3- bis 17-Jährigen in Deutschland waren 2024 medizinisch mit einer ADHS-Diagnose versorgt, und die Neudiagnosen sind laut DAK-Kinder- und Jugendreport gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent gestiegen, umgerechnet rund 202.000 Kinder und Jugendliche bundesweit. Besonders stark legten Mädchen zu, mit einem Plus von rund 21 Prozent gegenüber gut 14 Prozent bei Jungen, was auf eine bislang verbreitete Unterdiagnostizierung bei Mädchen hindeutet.

Die ältere KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts hatte die Häufigkeit bereits vor Jahren auf rund 5 Prozent geschätzt, mit einer etwa vierfach höheren Betroffenheit bei Jungen. Der aktuelle Anstieg betrifft laut DAK-Auswertung vor allem Schulkinder zwischen 10 und 14 Jahren, deren Neudiagnoserate um 22 Prozent zunahm, ein Alter, in dem schulischer Leistungsdruck und Nährstoffbedarf gleichzeitig steigen.

Welche Nährstoffe stehen bei ADHS-Symptomen im Fokus der Forschung?

Eisen, Magnesium, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind die vier Nährstoffe, zu denen die meiste Forschung im Zusammenhang mit ADHS-Symptomen vorliegt, wobei die Datenlage von Nährstoff zu Nährstoff unterschiedlich stark ist. Wichtig zu wissen: Ein Großteil der zugrunde liegenden Studien stammt aus Ländern wie Iran, Taiwan, Israel oder der Türkei, nicht aus dem deutschsprachigen Raum, die biologischen Mechanismen gelten aber als übertragbar.

Eisen und Ferritin: der Dopamin-Zusammenhang

Ein niedriger Ferritinwert gilt zunehmend als möglicher Biomarker für ADHS-Symptome, weil Eisen als Kofaktor bei der Bildung des Botenstoffs Dopamin mitwirkt. Eine taiwanesische Metaanalyse mit 17 eingeschlossenen Studien aus dem Jahr 2018 fand bei Kindern mit ADHS signifikant niedrigere Ferrtinwerte als bei gesunden Kontrollkindern, während sich bei Serum-Eisen oder Transferrin kein Unterschied zeigte.

Kurz erklärt: Ferritin ist die Speicherform von Eisen im Körper. Ein normaler Eisenwert im Blut sagt wenig darüber aus, ob die Speicher tatsächlich gefüllt sind, deshalb schaut man bei Verdacht auf Mangel gezielt auf den Ferritinwert und nicht nur auf Serum-Eisen.

Kind sitzt erschöpft am Tisch typisches Signal für Schulangst bei Kindern

Was kannst du als Elternteil jetzt konkret tun?

Vielleicht kennst du genau dieses Gefühl:

Du hast schon so vieles ausprobiert. Ihr wart beim Kinderarzt, vielleicht wurde sogar schon Blut abgenommen. Du achtest auf die Ernährung, hast das eine oder andere Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert und trotzdem bleibt dein Kind erschöpft, unruhig, reizoffen oder kann sich einfach nicht gut konzentrieren.

Und irgendwann denkst du: Da muss doch noch mehr dahinterstecken.

Genau an diesem Punkt kommen viele Familien zu mir. Und was ich in meiner Praxis immer wieder sehe: Oft ist es eben nicht nur der eine Wert, der aus dem Rahmen fällt. Nicht nur Magnesium. Nicht nur Eisen. Nicht nur Vitamin-D. Manchmal zeigen sich gleich mehrere kleine Baustellen, die jede für sich vielleicht gar nicht dramatisch wirken, in der Summe aber einen großen Unterschied machen können.

Ein Kind kommt wegen Konzentrationsproblemen und starker Erschöpfung. Beim genaueren Hinschauen zeigt sich, dass die Ernährung sehr einseitig ist und bestimmte Nährstoffe kaum aufgenommen werden. Ein anderes Kind hat schon mehrere Nahrungsergänzungsmittel bekommen, aber niemand hat je geprüft, ob diese überhaupt gebraucht werden.

Und bei wieder einem anderen Kind sind die klassischen Blutwerte völlig unauffällig, trotzdem ist das Gesamtbild deutlich: wenig Belastbarkeit, schlechter Schlaf, starke Reizoffenheit, Bauchbeschwerden, Ängste und das Gefühl, dass der Körper einfach nie richtig stabil wird.

Genau deshalb reicht mir ein Satz wie „Das Blutbild war doch in Ordnung“ oft nicht.

Die entscheidende Frage ist immer:

Was wurde eigentlich untersucht? Denn ein normales Blutbild sagt noch lange nicht, dass alle wichtigen Nährstoffe und Stoffwechselbereiche angeschaut wurden. Genauso wenig halte ich allerdings davon, bei jedem Kind einfach ein riesiges Laborpaket zu bestimmen. Ich arbeite lieber gezielt.

Was sind die Beschwerden? Seit wann bestehen sie? Wie isst das Kind? Wie schläft es? Wie sieht die Stressbelastung aus? Welche Werte wurden bereits untersucht? Und wo lohnt es sich wirklich, genauer hinzuschauen?

Denn gute Diagnostik bedeutet für mich nicht: möglichst viel testen.

Sondern: Die richtigen Fragen stellen.

Und genau daraus ergibt sich dann auch, welche Blutwerte tatsächlich sinnvoll sein können.

Ich empfehle Eltern deshalb immer, Nahrungsergänzungsmittel nicht einfach wahllos auf Verdacht zu geben. Natürlich kann man mit Ernährung unglaublich viel bewegen. Aber wenn ein Kind trotz guter Ernährung weiterhin deutlich Symptome zeigt, lohnt sich der nächste Schritt.

  • Vielleicht liegt tatsächlich eine Unterversorgung vor.
  • Vielleicht gibt es eine andere körperliche Ursache.
  • Oder vielleicht lohnt es sich, noch eine Ebene tiefer zu schauen.

Und genau hier kann auch der Stoffwechsel interessant werden

Manchmal erlebe ich Familien, bei denen bestimmte Werte immer wieder auffällig sind. Sie achten auf die Ernährung. Sie supplementieren zeitweise.

Und trotzdem scheint der Körper einzelne Nährstoffe einfach nicht richtig halten oder nutzen zu können.

Dann stellt sich für mich irgendwann die Frage:

Warum?

Und genau an diesem Punkt kann zum Beispiel auch HPU als mögliche Stoffwechselbesonderheit interessant werden.

HPU ist dabei niemals die Erklärung für jedes Kind mit ADHS.

Und auch nicht jedes Kind mit Konzentrationsproblemen hat automatisch HPU.

Aber gerade dann, wenn neben Konzentration noch viele weitere Themen zusammenkommen, lohnt sich manchmal ein genauerer Blick.

Zum Beispiel:

ständige Erschöpfung, starke Reizoffenheit, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Ängste, geringe Stressbelastbarkeit oder das Gefühl, dass das Kind trotz aller Bemühungen einfach nie richtig stabil wird.

Dann schaue ich nicht nur auf das einzelne Symptom.

Ich versuche zu verstehen, wie diese Puzzleteile zusammenpassen könnten.

Und genau das ist für mich der entscheidende Unterschied.

Nicht:

„Welches Mittel braucht ein Kind mit ADHS?“

Sondern:

„Was braucht dieses eine Kind?“

Denn manchmal liegt der Schlüssel nicht darin, noch etwas Neues hinzuzufügen. Sondern endlich herauszufinden, warum sich trotz all der bisherigen Bemühungen so wenig verändert.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie HPU und ADHS zusammenhängen können, findest du dazu einen eigenen Beitrag auf meinem Blog. Auch meine Übersicht zu typischen HPU-Symptomen bei Kindern kann dir helfen, das Gesamtbild deines Kindes einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Und wenn du gerade merkst:

„Ich weiß überhaupt nicht mehr, wo ich anfangen soll.“

Dann lass uns genau das gemeinsam sortieren: KENNENLERNGESPÄCH NUTZEN

In einem Kennenlerngespräch schauen wir darauf, wo ihr aktuell steht, welche Baustellen wirklich wichtig sind und welcher nächste Schritt für dein Kind sinnvoll sein könnte.

Du musst nicht weiter alleine ausprobieren, welche Untersuchung, welches Nahrungsergänzungsmittel oder welcher Ansatz jetzt noch fehlen könnte.

Manchmal braucht es einfach jemanden, der die vielen Einzelteile einmal zusammen betrachtet.

Und wenn du dich zunächst in Ruhe weiter informieren möchtest, trag dich gerne in meinen Newsletter ein.

Dort nehme ich dich regelmäßig mit in meine Arbeit rund um ADHS, sensible Kinder, Nährstoffe, Schulstress, Nervensystem und HPU.

Denn je besser du die Zusammenhänge verstehst, desto klarer wird auch der nächste Schritt für dein Kind.

Zum KENNENLERNGEESPRÄCH

Sonja Ilitz, Heilpraktikerin und HPU-Expertin aus Kochel am See

Was mich antreibt und warum mir das so am Herzen liegt

Ich bin selbst von HPU betroffen. Das habe ich im Interview erzählt, und ich tue es immer wieder gerne, weil es zeigt: Ich spreche nicht nur aus dem Lehrbuch.

Jahrelang hatte ich Mängel, ohne es zu wissen. Kaum B-Vitamine im Blut. Und ich habe mich gefragt, warum ich mich nie wirklich stabil gefühlt habe, trotz allem, was ich für meine Gesundheit getan habe. Als ich meiner HPU auf die Spur kam und anfing, gezielt damit umzugehen, hat sich das zum ersten Mal in meinem Leben verändert. Diese Stabilität von innen, diese Ruhe, die ich vorher nicht kannte, war für mich ein Wendepunkt.

Und genau das hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin: zu einer Heilpraktikerin, die sich mit ganzem Herzen für Kinder mit Schulangst einsetzt. Kinder, die immer wieder als „schwierig“ abgestempelt werden, obwohl ihr Körper einfach gerade andere Voraussetzungen hat.

Mein Buch „Jedes Kind kann strahlen“ ist aus dieser Erfahrung entstanden. Es geht um HPU, ja. Aber es geht um so viel mehr: um ein neues Verständnis davon, was Kinder brauchen, um aufzublühen. Wenn du neugierig bist, kannst du hier mehr erfahren:

👉 Mehr über das Buch „Jedes Kind kann strahlen“

Dein nächster Schritt

Wenn du beim Lesen das Gefühl hattest, dass hier vieles klingt wie das, was du gerade mit deinem Kind erlebst: Du bist damit nicht allein. Das ist vielleicht das Wichtigste, was ich dir sagen möchte.

Und wenn du dich mit anderen Eltern austauschen willst, die wissen, wie sich der Alltag mit HPU anfühlt, dann ist die HPU-Kids Community vielleicht genau das, was du gerade brauchst. Kein Programm, das du abarbeiten musst. Einfach ein ruhiger Raum zum Ankommen, Lesen, Austauschen, Verstanden werden.

Die HPU-Kids Community: ein Ort zum Ankommen

Und wer tiefer einsteigen möchte, dem empfehle ich meinen Kurs: „Schulstress ganzheitlich verstehen!“

👉 Jetzt direkt freischalten

 

Von Herzen,
Deine Sonja 💛​

Heilpraktikerin, HPU-Expertin und Autorin von „Jedes Kind kann strahlen“

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Sonja Ilitz | HPU-Kids

Sonja Ilitz | HPU-Kids

Hallo, ich bin Sonja Ilitz: Spezialistin für HPU, Hypnose­therapeutin und Heil­praktikerin: Ich begleite dein Kind zu einem erfüllteren Leben. Seit ich 2006 meine Naturheilpraxis eröffnet habe, ist es mir eine Herzensangelegenheit, vor allem Kindern zu helfen. Als Heilpraktikerin und Hypnosetherapeutin konnte ich genau das seither. Ich durfte schon viele Familien dabei begleiten, die Herausforderungen des Alltags mit einem ganzheitlichen Ansatz zu meistern.

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